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Franz v. Lepel (1803 – 1877), Besitzer des Rittergutes Wieck und seiner Gemahlin Mathilde , geb. Rodbertus (1803 – 1886) ließen 1859 diese Grabkapelle durch den Berliner Architekten Richard Lucae errichten. Die Stifter und ihre auf Wieck ansässigen Nachfahren fanden hier die letzte Ruhestätte. Die Kapelle wurde im Frühjahr 1945 teilweise zerstört. Die Stadt Gützkow hat sie 1996-1998 mit finanzieller Unterstützung des Verbandes der Familie v. Lepel wiederhergestellt.

Der Architekt Richard Lucae

(Johannes Theodor Volcmar) Richard Lucae (* 12. April 1829 in Berlin; † 26. November 1877 in Berlin) war ein deutscher Architekt und ab 1873 Direktor der Berliner Bauakademie.

Lucae studierte als Schüler von 1850 bis 1852 an der Bauakademie, wo er auch als Lehrer ab 1859 wirkte. Ab 1869 war er Mitglied in deren Akademischem Ausschuss. Lucae erstellte als Direktor 1874/75 die Umbaupläne für das Gebäude der Bauakademie sowie 1876/77 die Neubaupläne der Technischen Hochschule Berlin in Charlottenburg.

Seine sterblichen Überreste liegenn auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Werke (Auswahl)
•Palais Borsig, Berlin, Voßstraße 1, 1875-1878
•Umbau der Bauakademie, Berlin, 1874-1875
•Erweiterungsbau für das preußische Ministerium der Öffentlichen Arbeiten, Berlin, 1875-1878
•Entwurf für die Technische Hochschule, Berlin-Charlottenburg, 1876/1877
•Stadttheater, Magdeburg, 1872-1876
•Alte Oper, Frankfurt am Main, 1873-1880

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